Risikofaktoren und Ausblick

Die Dominikanische Republik befindet sich in einer anhaltenden Phase politischer Stabilität und hat die Leistungen der meisten amerikanischen Volkswirtschaften in den vergangenen Jahren übertroffen. Hierzu tragen neben dem hohen Wachstum auch die niedrige Inflation sowie der Rückgang des Zahlungsbilanzdefizits bei, das sich auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren befindet. Die Tourismusbranche und Überweisungen generieren hohe Einnahmen, und das Land profitiert von relativ niedrigen Ölpreisen und stabilen Kapitalzuflüssen. In der Folge hat sich die Liquiditätslage, die stets eine Schwachstelle darstellte, stark verbessert. Da die Wahrscheinlichkeit finanzieller Spannungen in den kommenden Jahren niedrig bleiben dürfte, hat Credendo das mittel- bis langfristige politische Risiko Anfang des Monats auf Kategorie 3 von 7 gesenkt. Bitte beachten Sie, dass die Prämienbewertung auf der Grundlage der OECD-Benchmark trotz dieser internen Aufwertung in Kategorie 5 von 7 verbleibt. Die Kombination aus der niedrigen kurzfristigen Verschuldung, günstigen Liquiditätsindikatoren und dem steigenden Niveau der Devisenreserven begründet die Einstufung des kurzfristigen politischen Risikos in Kategorie 2 von 7.

Das Geschäftsrisiko ist moderat und wird in Kategorie B eingestuft. Positiv zu bewerten sind die niedrige Inflation, das relativ hohe Wachstum, das moderate Leistungsbilanzdefizit sowie die Verfügbarkeit von Krediten. Allerdings bleiben die Finanzierungskosten recht hoch und das Geschäftsumfeld ist unverändert schwach (unter anderem aufgrund hoher Korruption).

 

 

Fakten & Kennzahlen

Pro

  • Politische Stabilität
  • Gesunder Bankensektor
  • Starkes Wirtschaftswachstum
  • Moderate Auslandsverschuldung

Kontra

  • Niedriger Diversifizierungsgrad der Wirtschaft
  • Anfällig für Klimaereignisse
  • Schwache öffentliche Finanzlage
  • Defizitärer Stromsektor

Staatsoberhaupt und Regierungschef

  • Präsident Danilo Medina (seit August 2012)

Wahlsystem

  • Präsidentschaftswahlen: alle vier Jahre, letzte Wahl im Mai 2016
  • Parlamentswahlen: alle vier Jahre, letzte Wahl im Mai 2016

Bevölkerung

  • 10,5 Millionen

Pro-Kopf-Einkommen

  • 6.240 USD

Einkommensgruppe

  • Hohes mittleres Einkommen

Hauptexportgüter

  • Tourismus (34 % der Leistungsbilanzeinnahmen), private Transfers (23,6 %), Fertigwaren (Reexport ausgenommen) (13,4 %), Gold (7,9 %), Bananen (1,7 %), Kakao (0,6 %)

Länderstudie

Politische Stabilität nach turbulenter Vergangenheit

Die Dominikanische Republik blickt auf eine turbulente Vergangenheit zurück, in der das Land zweimal seine Unabhängigkeit erklärte (1844 nach einer Besetzung durch Haiti, 1866 nach der Rekolonisation durch Spanien) und kurzzeitig (1916-1924) von den USA besetzt war. Es durchstand diverse Diktaturen (z. B. unter Heureaux und Trujillo), einen Bürgerkrieg (1963-65), einen Militärputsch sowie die autoritäre Herrschaft von Joaquín Balaguer. Seit 1978 hat die Dominikanische Republik das autokratische Staatssystem hinter sich gelassen und sich stattdessen der Demokratie zugewandt. Obwohl staatliche Institutionen nach wie vor schwach sind und es unter Regierungsbeamten an Rechenschaftspflicht mangelt, zeichnen Wahlen sich durch geringe Spannungen aus. Da die wichtigsten politischen Parteien an dieser Stabilität festhalten möchten, haben sie sich zunehmend in die Mitte bewegt und befürworten die Grundsätze der freien Marktwirtschaft. Die PLD (Partido de la Liberación Dominicana) ist seit 2004 an der Macht und der derzeitige Präsident Danilo Medina regiert das Land in seiner nunmehr zweiten Amtszeit. Die 1994 verabschiedeten Wahlvorschriften wurden 2015 sogar eigens geändert, um dem äußerst beliebten Medina diese zweite Amtszeit in Folge zu ermöglichen. Medina ist der populärste Präsident Lateinamerikas, was auf Sozialreformen, insbesondere der Einrichtung von Sozialtransferleistungen, sowie eine schnell wachsende Wirtschaft zurückzuführen ist. Gleichwohl ist seine Beliebtheit in jüngerer Zeit leicht ins Wanken geraten. Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit dem brasilianischen Baugiganten Odebrecht weiten sich in Lateinamerika aus und machen auch vor der Dominikanischen Republik nicht Halt. Soziale Unzufriedenheit aufgrund von grassierender Korruption, hoher Ungleichheit, steigender Kriminalität, unzureichender Gesundheitsversorgung und eines schwachen Stromsektors löst regelmäßig Proteste aus. Diese Missstände dürften kaum zum Sturz Medinas führen, doch werden sie sehr wohl bewirken, dass die Opposition gestärkt in die Wahlen von 2020 geht.

Ist ein guter Nachbar mehr wert als ein ferner Freund?

Die Dominikanische Republik umfasst nahezu zwei Drittel der Insel Hispaniola in den Großen Antillen. Der verbleibende westliche Teil der Insel gehört dem krisengebeutelten Haiti. Obwohl die beiden Länder sich gemeinsam eine Insel teilen und Haupthandelspartner sind, sind die Beziehungen seit der Unabhängigkeit der Dominikanischen Republik angespannt. Trotz einer gewissen Annäherung nach dem verheerenden Erdbeben, das Haiti 2010 traf, sind die bilateralen Beziehungen von erheblichen Belastungen geprägt. Eine Ursache ist das Urteil des dominikanischen Verfassungsgerichts von 2013, mit dem festgelegt wurde, dass direkte Nachkommen von zum Zeitpunkt der Geburt illegal auf dominikanischem Staatsgebiet lebenden Haitianern kein Anrecht auf die dominikanische Staatsbürgerschaft haben. Als Reaktion verhängte Haiti ein vorübergehendes Verbot von sämtlichen auf dem Landweg importierten Waren aus der Dominikanischen Republik. Diese Maßnahme war von September 2015 bis Mitte 2016 in Kraft und senkte dominikanische Exporte um ein Fünftel. Auch in den kommenden Jahren sind erhöhte Spannungen zwischen beiden Ländern wahrscheinlich.

Die USA sind der wichtigste Handelspartner der Dominikanischen Republik und ihre Bedeutung für das Land ist kaum zu überschätzen: 50 % der dominikanischen Exporte gehen in die USA und 41 % aller Touristen sowie 71% der Rücküberweisungen stammen von dort. Die negative Haltung Donald Trumps gegenüber Einwanderern und Handelsverträgen kann ein Risiko für die Dominikanische Republik darstellen. Ein Großteil der dominikanischen Exporte erfolgt im Rahmen eines 2007 geschlossenen Freihandelsabkommens, des DR-CAFTA. Die Kündigung dieses Abkommens würde der höchsten effektiven Zollerhöhung in der Region gleichkommen. Obwohl dies erhebliche Auswirkungen hätte, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Dominikanische Republik von einer Änderung der US-Einwanderungs- und Handelspolitik getroffen wird, gering. Die Mehrheit der dominikanischen Migranten lebt legal in den USA und das DR-CAFTA-Abkommen wurde von der Regierung Trump bisher nicht infrage gestellt.

Der Neid Lateinamerikas

In den vergangenen zehn Jahren erzielte die Dominikanische Republik ein BIP-Wachstum von durchschnittlich 6,3% – eine Leistung, um die ganz Lateinamerika das Land beneidet. Noch im Jahr 2003 war die Wirtschaft durch eine Bankenkrise stark angeschlagen, nachdem die drittgrößte Bank des Landes inmitten von Betrugsskandalen Insolvenz anmelden musste. Unter strenger IWF-Aufsicht konnte das Land sich jedoch kräftig erholen und zeigte sich sogar robust gegenüber jüngeren Krisen (wie etwa der Finanzkrise im Jahr 2009). Der Erfolg der Dominikanischen Republik ist in erster Linie auf steigende Umsätze aus der Tourismusbranche und den Freihandelszonen zurückzuführen. Diese Sektoren stellen heute den Großteil der Arbeitsplätze und haben die Landwirtschaft (Zucker, sowie in kleinerem Umfang Kaffee-, Tabak- und Kakaoanbau) als Haupteinnahmequelle abgelöst. Freihandelszonen machen etwa die Hälfte der dominikanischen Exporte aus, und das Land verfügt über den größten Tourismussektor der gesamten Karibik. Auch die rasch ansteigenden Rücküberweisungen der im Ausland lebenden Dominikaner haben zum Wachstum beigetragen, da sie das Einkommen dominikanischer Familien erhöhen und den Druck auf lokale Ressourcen senken konnten. Der Abbau der im vergangenen Jahrzehnt entdeckten Goldvorkommen verlieh dem Bergbau kräftige Impulse und bewirkte eine weitere Diversifizierung der Einnahmen. Obwohl die Diversifizierung der dominikanischen Wirtschaft im regionalen Vergleich recht gut ausgeprägt ist, muss das Land weitere Fortschritte erzielen, wenn es seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten und eine Beschäftigungsverlagerung hin zu höherer Wertschöpfung und einer größeren Zahl an Fachkräften vollziehen möchte.

Das BIP-Wachstum hatte keinen Anstieg der Inflation zur Folge, im Gegenteil: Von nahezu 9 % im Jahr 2007 ist die Inflation Ende 2016 auf weniger als 2 % gesunken. Dies ist insbesondere auf die Inflationssteuerung zurückzuführen, die die Zentralbank seit 2012 verfolgt. In den kommenden Jahren dürfte die Inflation auf einem moderaten Stand verbleiben und etwa beim 4-%-Ziel der Zentralbank liegen.

Wirtschaftlicher Erfolg führt zur Verbesserung der Außenhandelsbilanz

Als kleines Land ist die Dominikanische Republik bezüglich der Versorgung mit Nahrungsmitteln, Dienstleistungen und Industriewaren in hohem Maße vom Außenhandel abhängig. Das wichtigste Importprodukt ist Öl, das etwa ein Viertel des Gesamtimports ausmacht. Das Land ist damit ausgesprochen anfällig für schwankende Ölpreise. Auf der anderen Seite der Bilanz werden die Exporteinnahmen von Rücküberweisungen und Tourismus dominiert, die über 50 % der Leistungsbilanzeinnahmen ausmachen. Seit 2013 tragen auch Goldexporte (die von 1 % der Leistungsbilanzeinnahmen im Jahr 2012 auf beachtliche 7 % im Jahr 2015 gestiegen sind) zur Entwicklung des Landes bei.

Das Exportwachstum, aber insbesondere auch der niedrige Ölpreis der vergangenen Jahre hat zu einer deutlichen Verbesserung der Leistungsbilanz geführt. Trotz eines vorübergehenden Einfuhrverbots des zweitgrößten Exportpartners Haiti fiel das Leistungsbilanzdefizit 2016 auf ein Zehnjahrestief. Das Defizit wird von ausländischen Direktinvestitionen ausgeglichen, die 2016 3,6 % des BIP ausmachten und vorwiegend im Bergbau, im Tourismus sowie in Freihandelszonen getätigt werden. In der Folge sind die Devisenreserven angestiegen. Diese stellten in der Vergangenheit stets eine Schwachstelle dar, haben sich in den letzten Jahren jedoch deutlich erholt. So deckten die Reserven im März 2017 solide 3,5 Monatsimporte ab, was leicht über der Standardschwelle liegt. Für den Zeitraum bis 2021 wird ein moderater Anstieg des Leistungsbilanzdefizits auf etwa 4 % des BIP erwartet. Kräftigeres Wachstum in den USA dürfte eine Erhöhung der Exporte und Rücküberweisungen bewirken, während eine potenzielle Erholung des Ölpreises einen Anstieg der Importe zur Folge hätte. Gleichwohl wird erwartet, dass Direktinvestitionen auch in den kommenden Jahren das Zahlungsbilanzdefizit finanzieren und damit die Währungsreserven weiter stärken. Auch die Aussicht, dass die Dominikanische Republik künftig eine höhere Flexibilität des Wechselkurses gewährt, könnte zur Erhöhung der Reserven beitragen.

Schuldenentwicklung zeigt positive Tendenz

In den späten 80er und frühen 90er Jahren konnte die Dominikanische Republik ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen und vereinbarte nach der Finanzkrise von 2003 mit öffentlichen und privaten Gläubigern eine Umschuldung. Seitdem haben sich die Beziehungen zu externen Gläubigern weitgehend normalisiert. So hat die Dominikanische Republik heute Zugang zu den Finanzmärkten mit einem leicht günstigeren Spread als andere lateinamerikanische Länder. Im Januar 2015 hat die Dominikanische Republik im Rahmen der Petrocaribe-Vereinbarung weitere Schulden umstrukturiert, die gegenüber der staatlichen venezolanischen Erdölgesellschaft PDVSA bestanden. In diesem Fall hatte jedoch Venezuela um die Umstrukturierung gebeten, da das Land dringend liquide Mittel benötigte. In der Folge hat die Dominikanische Republik 4 Mrd. US-Dollar seiner Schulden mit einem Abschlag von 52 % zurückgekauft. Mit dieser Transaktion hat das Land etwa 98 % der zwischen 2005 und 2014 akkumulierten Schulden gegenüber PDVSA zurückgekauft.

Die Schuldenentwicklung der Dominikanischen Republik zeigt damit eine deutlich positive Tendenz. In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist die Auslandsverschuldung erheblich zurückgegangen: von nahezu 70 % des BIP im Jahr 1990 auf moderate 39 % im Jahr 2016. Für die kommenden Jahre wird eine weitgehende Stabilisierung erwartet. Bei einem Vergleich mit den Leistungsbilanzeinnahmen trübt sich das Bild jedoch, da die Schulden von 100 % im Jahr 2009 auf ca. 140 % im Jahr 2016 angestiegen sind. Dieses Verhältnis ist jedoch unverändert tragfähig und so besteht keine akute Gefahr finanzieller Spannungen. Außerdem lagen die Schuldendienstzahlungen im Jahr 2016 bei lediglich 15 % der Leistungsbilanzeinnahmen. Ein gewisses Abwärtsrisiko besteht allerdings in Verbindung mit möglichen negativen Einflüssen von außen. So könnte nicht nur die Normalisierung der US-Geldpolitik, sondern insbesondere auch eine Erhöhung der Risikoaversion unter Anlegern dem Land schaden. 

Schwacher Stromsektor weiterhin Achillesferse

Der dominikanische Stromsektor leidet unter diversen Strukturproblemen. Da es an einheimischen Energiequellen mangelt, sind private Energieversorger gezwungen, teure Energie aus dem Ausland zu importieren. Zur Reduzierung der Kosten war die Dominikanische Republik aktives Mitglied des venezolanischen PetroCaribe-Programms, das dem Land erlaubte, venezolanisches Öl zu günstigen Konditionen zu erwerben. Die fortdauernde schwere Wirtschaftskrise in Venezuela hat diese Option jedoch begrenzt. Da das öffentliche Stromnetz außerdem schlecht ausgebaut ist, kommt es zu regelmäßigen Stromausfällen, die das Potenzial des Produktionssektors bremsen. Darüber hinaus werden die großen Verluste des Sektors von Zahlungsausfällen und Stromdiebstahl verschärft.

Gleichzeitig gibt es gewisse Fortschritte zu verzeichnen. Die Regierung baut derzeit zwei neue, kostengünstige Kohlekraftwerke, die 2018 in Betrieb genommen werden dürften. Diese Kraftwerke werden die Energiequellen diversifizieren, günstigen Strom erzeugen und die Gefahr von Stromausfällen langfristig reduzieren. Dennoch sind weitere Reformanstrengungen erforderlich, um die Strukturprobleme nachhaltig zu lösen und den Sektor zukunftsfähig zu machen.

Finanzpolitik könnte langfristig zum Problem werden

In der Vergangenheit war die Finanzpolitik stets von einem anhaltenden Haushaltsdefizit und steigenden Schulden geprägt. Trotz eines soliden Wirtschaftswachstums wurden die ersten Maßnahmen zur Bekämpfung der erheblichen finanzwirtschaftlichen Ungleichgewichte erst vor vier Jahren eingeleitet. Nach 2008 stieg das Defizit des öffentlichen Sektors stark an und lag im Wahljahr 2012 bei nahezu 8 % des BIP. Um diesen Trend umzukehren, reduzierte die Regierung Medina die öffentlichen Investitionen und verabschiedete Steuerreformen zur Erhöhung der Einnahmen. In der Folge ist das Haushaltsdefizit in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Doch obwohl das Defizit 2015 dank der Restrukturierung im Rahmen der Petrocaribe-Vereinbarung sogar besonders niedrig war, wird erwartet, dass es sich künftig langsam verschärft und 2021 bei 5,2% des BIP liegen wird. Auf der Einnahmenseite sind zusätzliche Steuerreformen notwendig, um die schmale Besteuerungsgrundlage zu erweitern, Steuervergünstigungen zu eliminieren und Maßnahmen zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung zu stärken. Auf der Ausgabenseite führt der Bau der Kohlekraftwerke bis zum Jahr 2019 zu einer Verschärfung des Haushaltsdefizits und der Staatsverschuldung. Außerdem entwickeln die Zinszahlungen sich zu einer zunehmenden Belastung. Die Zinszahlungen wurden 2016 auf etwa 3 % des BIP bzw. nahezu 20 % der öffentlichen Einnahmen geschätzt und dürften künftig weiter in die Höhe steigen. Das ist einerseits darauf zurückzuführen, dass die Staatsverschuldung von moderaten 49,7 % des BIP Ende 2016 auf geschätzte 55,7 % des BIP im Jahr 2021 ansteigen wird. Andererseits könnte die Straffung der US-Geldpolitik die Finanzierungskosten erhöhen. Obwohl die Haushaltslage derzeit noch solide ist, gibt die Gewährleistung ihrer künftigen Tragfähigkeit langfristig Grund zur Besorgnis.